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ADR-010: Groundcontrol — Plattform als Kern, ITSM als Modul
Datum: 2026-07-28 · Status: Akzeptiert (ersetzt ADR-009) Vorgabe: "Wir brauchen einen besseren Projektnamen für die Plattform und ITSM darf nicht der Kern sein, eher ein Bestandteil (von Anfang an)."
Kontext
ADR-009 hatte HR/CRM als Module in die bestehende ITSM-Anwendung gehängt: das
ITSM blieb Namens- und Codekern (Repo mscadm/ITSM, Binary itsm, Routen
ohne Modul-Präfix, Rollen in itil.rs). Mit weiteren Domänen — insbesondere
der Systemverwaltung (Groundwork-OS, Linux, Windows) — wird diese Schieflage
strukturell falsch: Fleet ist kein „ITSM-Feature".
Entscheidung
Name: GROUNDCONTROL (Fortsetzung der Hausmarke Leerlauf.works / Groundwork-OS / PureIdle: Fundament legen → von hier steuern).
Neues Repo mscadm/groundcontrol; mscadm/ITSM wird nach der Migration
archiviert. Codeschnitt trennt Kern und Module strikt:
src/platform/ Mandanten, Auth/Sessions, RBAC, Audit, Retention,
UI-Shell, Konfiguration, DB-Pool (modulagnostisch)
src/modules/servicedesk/ ITIL v3/v4 (vormals „das ITSM")
src/modules/people/ HR
src/modules/sales/ CRM
src/modules/fleet/ Systemverwaltung (siehe ADR-011)
src/modules/aes/ AES-Suite-Erweiterung
Module sind gleichrangig: eigener Routen-Präfix, eigene Tabellen-Präfixe
(sd_, hr_, crm_, fleet_), eigene Rolle(n), eigene Nav-Gruppe, eigene
Doku. Der Kern kennt kein Modul namentlich außer in der Registrierung.
Bestandsdaten bleiben: bestehende Tabellen (tickets, kb_articles, …) werden NICHT umbenannt (Datenrisiko ohne Nutzen); der Präfix gilt für neue Tabellen.
Konsequenzen
- Fleet und künftige Domänen sind erstklassig statt „angebaut".
- Kern bleibt schlank und wiederverwendbar; Module sind einzeln testbar.
- Marke passt zur Produktfamilie; „ITSM" wird zum Modulnamen Service Desk. − Einmaliger Migrationsaufwand (Repo, Pfade, URLs, Doku, Deployment). − Ein-Rollen-Modell wird durch Fleet endgültig zu eng → Modul-Grants sind als groundcontrol phase-003 eingeplant.